Hitzewellen, Temperaturrekorde, Allzeithoch: Sommerhitze ist längst ein ernstes Gesundheits- und Produktivitätsrisiko – quer durch alle Branchen. Mit klaren Regeln und gut umsetzbaren Maßnahmen können Unternehmen ihre Mitarbeitenden wirksam schützen und den Arbeitsalltag sicher gestalten.
Wenn die Temperaturen steigen, wirkt sich das direkt auf die Arbeit aus: Die Konzentration lässt nach, Fehler nehmen zu und Ausfallzeiten steigen – 2024 gingen in Deutschland rund 50 Millionen Arbeitsstunden durch Hitze verloren. Besonders betroffen sind Tätigkeiten im Freien, in Pflege, Logistik und Produktion, aber auch Büros können sich schnell überhitzen.
Rechtlich gilt: Ab 30°C müssen Arbeitgeber aktiv werden, ab 35°C ist ein Raum ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen nicht mehr als Arbeitsraum geeignet. Viele Lösungen sind unkompliziert umsetzbar – etwa gezieltes Lüften, wirksamer Sonnenschutz, Getränkeangebote oder flexible Arbeitszeiten.
Praxisnahe Unterstützung bieten die „Smarten Lösungen gegen Sommerhitze am Arbeitsplatz“ der Bundesagentur für Arbeit. Auch das Programm „ARBEIT: SICHER + GESUND“ (ASUG) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales liefert Akut‑Tipps, Hintergrundwissen und konkrete Vorlagen für Hitzeschutzpläne. Für Arbeiten im Freien stellt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) eine umfangreiche Sammlung an Materialien bereit – von Infografiken bis zu Postern für Unternehmerinnen und Unternehmer.
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